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SV Ciwan
Bildes des Monats
(SV Ciwan vor 10 Jahren)

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SV Ciwan (Presse)
DFB-Ehrenamtspreis für Ciwan Trio

Munster (ht). Im festlichen Rahmen einer Jahresarbeitstagung konnte der Vorsitzende des Fußball-Kreises, Heinrich Eickhoff, am Wochenende vier Preisträger des Heidekreises auszeichnen und mit wertvollen Geschenken und noch bedeutungsvolleren Ehrungen versehen. In Ausführung des vom Deutschen Fußballbund gesetzten Mottos „Soziale Integration durch den Fußball“ wurde Nasir Kilinc vom SV Ciwan Walsrode als diesjähriger Sieger des Traditionswettbewerbes ausgezeichnet. Weitere Ehrenamtspreise erhielten Yilmaz Baris und Thomas Fricke (beide ebenfalls SV Ciwan Walsrode) sowie Hans-Jürgen Holste (KSV Krelingen), der für integrative Arbeit in Sportverein und Tagesbildungsstätte für Behinderte seine Ehrung verdiente. Gewürdigt wurden in diesem Jahr Bemühungen, jedem Menschen zu helfen, sich in der Gemeinschaft einzubringen und wohl zu fühlen, insbesondere für Mitmenschen, die durch ihre Hautfarbe, Sprache, Religion und Kultur, aber auch durch geistige, körperliche Gebrechen oder Armut benachteiligt sind. Das „herausragende ehrenamtliche Engagement“ hatte der DFB seinerzeit ganz oben auf der Liste der Bedingungen für die präzise Auswahl der Kandidaten platziert. Herausragend aus einer vielschichtigen Gruppe von Funktionären des Heidekreises sind zwei der vier jetzt geehrten Persönlichkeiten schon allein wegen ihrer äußeren Erscheinung: Nasir Kilinc und Yilmaz Baris sind Kurden und organisieren seit vielen Jahren in Walsrode einen Fußball-Verein, der es beim Start 1995 alles andere als leicht hatte, sich in der Fußball-Landschaft zu finden. Die soziale Kompetenz der Beiden, insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund in die moralischen „Zwänge“ eines ländlichen Fußball-Clubs zu integrieren spricht für ein herausragendes Talent. Ein Glücksfall war für die Preisträger seinerzeit die Verpflichtung des Walsroder Thomas Fricke als Trainer des frischgebackenen Aufsteigers in die Bezirksliga. „Dieser Zeitpunkt war für Ciwan endgültig die Wende zum Positiven“, erklärt der Vorsitzende und Chemikant Kilinc. Den Grund dafür, dass die Chemie im Verein immer noch oder gerade seinetwegen stimmt, obwohl Kurden und Türken gemeinsam agieren sowie Spieler aus Thailand, Syrien, England und dem Kongo auf das Kommando eines Trainers auf dem Platz sowie eines eingespielten Teams in der gesamten Organisation zu hören haben, erklären die Preisträger mit der positiven Entwicklung der Strukturen und der Akzeptanz der „Menschen“ bei Ciwan. Sie kümmern sich nicht nur um den Sport ihres Vereins, sondern nebenbei auch noch um kulturelle, ethnische und religiöse Belange in verschiedenen Einrichtungen und Organisationen Walsrodes und des Heidekreises. Thomas Fricke, der inzwischen den MTV Soltau in der Bezirksliga trainiert, ist weiterhin Ciwan-Mitglied und gern gesehener Clubheim-Gast. „Natürlich sind manche Vorurteile immer noch da und erfordern großes Geschick bei Meinungsverschiedenheiten“, sieht Sozialwart Yilmaz Baris die Probleme (noch) nicht vollständig behoben. Es ist jedoch ein guter Weg erkennbar, der hoffentlich bald auch im Fair-Play-Ranking ankommen wird. Einen außergewöhnlichen Weg ging auch Hans-Jürgen Holste, nachdem er vor fünf Jahren damit begann, in der Tagesbildungsstätte der Lebenshilfe Walsrode e. V. eine Fußballmannschaft zu formen. Der Krelinger wählte ziemlich schnell den Trainingsplatz seines Heimatvereins zur praktischen Ausbildungsstätte und „züchtete“ wöchentlich dort gleichsam Jugendliche für den KSV Krelingen heran. Bei Turnieren und nicht zuletzt beim niedersächsischen Behinderten-Fußball-Cup in Barsinghausen landete die Mannschaft gute Erfolge, Hans-Jürgen Holste verbuchte einen Großteil dessen auf dem persönlichen Konto, denn er hat aus den Schülern mannschaftsdienliche Jugendliche gemacht, denen der gemeinschaftliche sportliche Erfolg auch im schulischen Alltag positive Impulse brachte. Im vergangenen Sommer ist ein Großteil mit der Schulentlassung aus dem Team gegangen, so dass jetzt neue Aufbauarbeit zu leisten ist. Die Heidekreis-Preisträger stehen stellvertretend für über eine Million Menschen, die sich in Deutschland ehrenamtlich rund um den Fußball engagieren. Diesen Frauen und Männern dankte der Deutsche Fußballbund, am Sonnabend stellvertretend durch Vorstand und Ausschüsse des Heidekreises als einer von 47 Kreisen des Niedersächsischen Fußballverbandes, in diesem Jahr deutschlandweit bereits zum 15. Mal mit den Ehrenamtspreisen. Der Erstplatzierte eines jeden Kreises darf mit einem Partner Ende März kommenden Jahres an einem Dankeschön-Wochenende im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen teilnehmen. Für Nasir Kilinc gibt es obendrein noch ein besonderes Bonbon: Der 36jährige ist national in den Kreis der Top Einhundert berufen worden. Ihn erwartet zusätzlich ein vom DFB organisiertes Fußball-Highlight der Extraklasse. Der stolze Preisträger versprach, den Sportredaktionen anschließend exklusiv darüber zu berichten.
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Sonstiges
DFB Kreispokal Sieger 2010
DFB Kreispokal Sieger 2011


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fun
Felix Magath macht ein Praktikum bei Borussia Dortmund. Während eines Vortrages von Jürgen Klopp fragt er ihn:
"Herr Klopp, Sie führen so einen erfolgreichen Klub, können Sie mir nicht ein paar Tipps geben?"
Klopp sagt: "Nun ja, das wichtigste ist, sich mit intelligenten Menschen zu umgeben."
Magath runzelt die Stirn und antwortet: "Aber woher soll ich denn wissen, welche Leute wirklich intelligent sind?"
Jürgen Klopp nimmt einen kleinen Schluck Kaffee und sagt: "Das ist einfach. Sie müssen sie ein kleines Rätsel lösen lassen."
Er lässt Nuri Sahin ins Büro kommen. Sahin tritt herein und fragt: "Was kann ich für Sie tun?"
Klopp lächelt und spricht: "Nuri, beantworte mir bitte folgende Frage: Dein Vater und deine Mutter haben ein Kind. Es ist nicht dein Bruder und nicht deine Schwester. Wer ist es?"
Ohne einen Moment nachzudenken antwortet er: "Das muss dann wohl ich selbst sein."
Jürgen Klopp lächelt und sagt: "Sehr gut, danke. Sehen Sie, Herr Magath, Nuri Sahin kann das Rätsel lösen. Aber können das Ihre Leute auch?"
Zurück in Gelsenkirchen ist der Schalke-Trainer ziemlich verwirrt. Er ruft den Manuel Neuer zu sich. "Hey Manuel, beantworte mir doch mal folgende Frage:
Dein Vater und deine Mutter haben ein Kind. Es ist nicht dein Bruder und nicht deine Schwester. Wer ist es?"
Neuer guckt verwirrt und sagt: "Hmmm, ich bin nicht sicher. Trainer lass mich darüber nachdenken."
Daraufhin läuft er zu allen Beratern, aber keiner kann ihm helfen. Schließlich endet er im Männerklo und bemerkt Hans Sarpeis Schuhe in der Kabine neben ihm.
Er ruft zu ihm rüber: "Hey Hans, beantworte mir mal eine Frage: Dein Vater und deine Mutter haben ein Kind. Es ist nicht dein Bruder und nicht deine Schwester. Wer ist es?"
Sarpei ruft zurück: "Hey, das ist einfach. Das bin ich!"
Manuel Neuer lächelt und ruft zurück: "Super, danke!" Daraufhin geht er zurück zu Magath und berichtet ihm stolz, dass er die Lösung gefunden hat:
"Endlich habe ich die Antwort - es ist Hans Sarpei!"
Wütend steht Magath auf, geht auf Manuel Neuer zu und schreit ihm ins Gesicht:
"Nein, du Trottel, es ist Nuri Sahin!".
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